Die gernBotschaft erarbeitet für den Klinikverbund der Deutschen Rentenversicherung Ober- und Mittelfranken ein schlüssiges Erscheinungsbild sowie eine durchgängige Argumentationslinie. Der Zuschlag für das Projekt wurde auf Basis eines Konzeptvergleichs mehrerer konkurrierender Agenturen erteilt. Neben der gernBotschaft hatten sich weitere Kommunikationsspezialisten aus der Metropolregion um den Werbeetat bemüht.

Eine Einrichtung wie die Deutsche Rentenversicherung steht heute vor einer doppelten Herausforderung: Einerseits wächst der Anteil der Menschen, die nach einer Operation eine Anschlussheilbehandlung brauchen. Andererseits muss sich die Deutsche Rentenversicherung wie jeder andere Träger den Fakten und Trends des Gesundheitswesens stellen: wachsende Kosten, Sparzwänge, Sicherstellung eines ausgewogenen Anteils zwischen gesetzlich und privat Versicherten. In dieser Situation gilt es umzudenken, Synergien zu schaffen, Stärken zu stärken – und dies nach innen und außen sichtbar und wahrnehmbar zu machen.

„Kräfte bündeln“ heißt die Devise auch im Selbstverständnis und Außenauftritt. So entschloss sich die Deutsche Rentenversicherung Ober- und Mittelfranken, die Zusammengehörigkeit der unter ihrem Dach zusammengeschlossenen Kliniken – Höhenklinik Bischofsgrün, Klinik Herzoghöhe Bayreuth, Klinik Frankenwarte Bad Steben, Frankenland-Klinik Bad Windsheim und Rangauklinik Ansbach – optisch und inhaltlich stärker zu betonen. Ziel ist es, die Kliniken eindeutig auf dem Markt zu positionieren und als Marken unter dem Dach des Verbundes zu entwickeln.

Aufsetzend auf einer Marktstudie der Fachhochschule Ansbach gab der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Ober- und Mittelfranken grünes Licht für die Erarbeitung eines neuen Verbundauftrittes. Aus einem größeren Pool wurden vier Kommunikationsagenturen vorselektiert und zur Wettbewerbspräsentation am 13. Juli 2005 nach Bayreuth eingeladen. Laut Renate Stalz, Leitung des Management-Zentrums Kliniken (MZK), sprachen sich Klinikleiter und Geschäftsführung anschließend einstimmig für das Konzept der gernBotschaft aus: „Der Ansatz enthält einerseits eine schlüssige Strategie, die uns hilft, durchgängig am Markt aufzutreten. Andererseits wurden bereits klare und konkrete Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen erarbeitet. Diese Kombination hatte kein anderes präsentierendes Unternehmen vorzuweisen.“

Säcko Kick, bei der gernBotschaft für das Projekt verantwortliches Mitglied der Geschäftsleitung, ergänzt: „Bis Ende 2005 werden wir das Kommunikationskonzept komplett umsetzen – sowohl übergreifend für den Klinikverbund als auch heruntergebrochen auf die einzelnen Kliniken. Beides geht Hand in Hand.“ Im Anschluss an eine Recherchephase vor Ort ist eine breite Vielfalt an Online- und Offline-Maßnahmen vom Broschürenmaterial über die einzelnen Internetauftritte bis zum Wegeleitsystem zu realisieren – bis ins Detail darauf ausgerichtet, Ärzten, Patienten und der Öffentlichkeit ein starkes und durchgängiges Bild der Leistungsfähigkeit und Kompetenz des Klinikverbundes zu vermitteln.