Für sich alleine genommen klingt es wenig spektakulär, dass ab 2006 auf den Gleisen der U2 automatische und konventionell von Fahrern gesteuerte Züge im Mischbetrieb operieren. Für über 270 ÖPNV-Fachleute, die Anfang Dezember zu einer internationalen Konferenz nach Nürnberg kamen, ist es aber ein Meilenstein der Verkehrsgeschichte – schließlich zeigt das Projekt RUBIN (Realisierung einer automatischen U-Bahn in Nürnberg) einen Weg auf, wie bestehende U-Bahn-Systeme mit automatischen U-Bahn-Linien verzahnt werden können und wie konventionell betriebene U-Bahn-Linien sukzessive auf automatischen Betrieb umgestellt werden können.

Und weil dieser Weg nicht nur begangen, sondern auch beschrieben werden muss, bekam die gernBotschaft von der VAG den Auftrag, eine Dokumentation des Gesamtprojektes zu erstellen. Dabei war das Ziel der Kommunikationsaufgabe von Anfang an klar umrissen: allen Konferenzteilnehmern den schnellen Zugang zu detaillierten Informationen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Nürnberger U-Bahn ermöglichen und gleichzeitig eine Möglichkeit zur stetigen Aktualisierung und Erweiterung des Mediums eröffnen.

Die jetzt gefundene Lösung besteht aus einem modularen System thematischer Doppelseiten – wobei die gernBotschaft Text, Kreation, Übersetzung und Produktion übernahm. Durch dieses System können alle Teile der Dokumentation individuell dem Stand des Projektes angepasst werden, und eine Erweiterung – auch bereits im Umlauf befindlicher Exemplare – ist jederzeit möglich. Somit steht die Dokumentation dem Projekt RUBIN in puncto Flexibilität in nichts nach.