gernBotschaft realisiert Kommunikationskonzept für Vermarktung von Büro- und Dienstleistungsflächen

Es ist eine dieser Geschichten, die Geschichte schreiben: Ein Standort an der Ulmenstraße am Nürnberger Südring, traditionelles Industrieambiente. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das UlmenCarree in schnörkelloser, zweckmäßiger Backsteinarchitektur erbaut; schon nach wenigen Jahren produzierten hier 1.600 Mitarbeiter der „Vereinigte Schuhfabriken AG Berneis-Wessels“ auf mehreren Stockwerken bis zu 10.000 Paar Schuhe – darunter das Modell „Pudelwohl“.

Die Schuhproduktion ist längst Legende, Ende der 1980er Jahre rettete der Hammer des Auktionators den Komplex vor der Abrissbirne. Hochtrabende Pläne wie eine Mega-Diskothek verschwanden in der Schublade. Mit der Revitalisierung ab 1995 begann der zweite Frühling des altehrwürdigen Gebäudes. Mit dem Etap-Hotel, dem weltweit führenden Personaldienstleister Adecco sowie dem Discount-Broker Cortal Consors – um nur drei Namen zu nennen – konnten renommierte Mieter gewonnen werden.

In diesen Monaten steht nun erneut ein Schnitt an. Cortal Consors legt seine Wertpapierabteilung und sein Call Center mit weiteren Abteilungen im Nürnberger Norden zusammen. Für das UlmenCarree bedeutet dies: Es werden Flächen frei – und folgerichtig auch neue Mieter gesucht. Damit die sich hier in bester Tradition „pudelwohl“ fühlen können, wurde eine anregende Loftatmosphäre mit bis zu vier Meter hohen Decken und, großen Fenstern geschaffen. Auch die moderne technische und logistische Infrastruktur – mit U-Bahn-, Bus- und Straßenbahnverbindung vor der Haustür, dazu 250 Parkplätze im Endausbau – spricht für den Standort.

Soweit die Fakten. Blieb die Aufgabe, daraus echte „gernBotschaften“ zu machen, die potentielle neue Mieter ansprechen sollten. Wolfgang P. Küspert, Geschäftsführer der Immobiliengruppe Küspert & Küspert und seit mehr als einem Jahrzehnt als Standortberater in der Region etabliert, empfahl dem Projektentwickler NORDBODEN die Zusammenarbeit mit der gernBotschaft. Schon Anfang 2000 war Küspert auf die Fürther Agentur aufmerksam geworden, als diese in einer Pitch-Präsentation mit einem innovativen Kommunikationskonzept für die Gewerbe-Immobilie Maxtorhof (Nürnberg-Nordstadt) überzeugte. Seitdem ist nicht nur die Branchenkompetenz Immobilien ein festes Standbein der gernBotschaft geworden, sondern auch die eingespielte Zusammenarbeit mit führenden Vermittlern und Vermietern.

Das im UlmenCarree realisierte Konzept basiert auf drei Bausteinen, die in einem eher unübersichtlichen Markt erfolgsentscheidend sind: klare und einfache Botschaft – unverwechselbarer Auftritt – schlüssige Vernetzung von Medien und Maßnahmen. So ist das kräftige UlmenCarree-Rot nicht nur in der werblichen Kommunikation durchgängig anzutreffen, sondern markiert als „CI“-Farbe auch den Standort selbst. Und das so simple wie attraktive Nutzenversprechen „Ab 5 € pro Quadratmeter“ durchzieht selbstverständlich die gesamte Kommunikationslandschaft von der Tageszeitungsanzeige bis zum Internet.

Säcko Kick, als Geschäftsführer der gernBotschaft gleichzeitig Frontman für die Immobilienkommunikation, sieht die Agentur im strategischen Vorteil: „In den Jahren nach 2000 steckte die Branche in einer handfesten Krise. Trotzdem wurden wir regelmäßig als Kommunikationspartner für Vermietungsprojekte angesprochen – weil wir nachweisen konnten, wie wichtig die Verbindung von Branchenwissen, einem konzeptionellen Ansatz und hoher Umsetzungsstärke in allen Medien ist. Jetzt, wo der Markt wieder kräftig anzieht, spricht erst recht alles für uns“. Bleibt anzufügen, dass die gernBotschaft selbst ein Beispiel für den Strukturwandel an einem ehemaligen Industriestandort ist: Schon seit dem vorläufig letzten Umzug Ende 2003 entstehen die Ideen, Konzepte und Umsetzungen der gernBotschafter dort, wo einst Max Grundig deutsche Wirtschaftswundergeschichte schrieb.